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Das Plönlein in Rothenburg: ein gelbes Fachwerkhaus zwischen dem Siebersturm und der Gasse hinunter zum Kobolzeller Tor

Plönlein

Die meistfotografierte Ecke Deutschlands

Das Plönlein — fränkisch für „kleiner Platz“ — liegt dort, wo sich die Obere Schmiedgasse gabelt: Ein Arm steigt sanft zum Siebersturm (1385) an, der andere fällt steil zum Kobolzeller Tor (1360) und ins Taubertal ab. Dazwischen steht ein schmales gelbes Fachwerkhaus mit einem Brunnen davor, und das Ensemble wirkt so vollkommen mittelalterlich, dass es zum inoffiziellen Wahrzeichen Rothenburgs geworden ist — und, wie viele meinen, der Romantischen Straße überhaupt.

Beide Türme gehörten zum zweiten Mauerring, der entstand, als die Stadt über ihre ersten Befestigungen aus dem 12. Jahrhundert hinauswuchs. Heute liegt der Platz etwa zwei Gehminuten südlich des Marktplatzes, auf dem Weg zum Kriminalmuseum und ins Spitalviertel. Fast jeder kommt hier vorbei; der Trick ist, dann zu kommen, wenn fast niemand sonst da ist.

Die besten Erlebnisse: Plönlein

Das klassische Foto machen — zur richtigen Zeit

Stell dich oben an den Hang bei der Oberen Schmiedgasse, um beide Türme und das gelbe Haus ins Bild zu bekommen. Vor 09:00 Uhr ist der Platz meist leer und in weiches Licht getaucht; zwischen 11:00 und 16:00 Uhr drängen sich die Reisegruppen. Nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die Laternen brennen, ist die Stimmung am schönsten.

Durch das Kobolzeller Tor hinabgehen

Folge der Gasse bergab durch das Tor und sein vorgelagertes Bollwerk, um einen Eindruck von der doppelten Verteidigungsanlage zu bekommen, und geh dann die Kobolzeller Steige hinunter ins Taubertal. Ein Weg führt zur alten Doppelbrücke und zum kleinen Topplerschlösschen, und du kannst in einer Runde wieder hinauf zum Burggarten laufen.

Weiter zum Siebersturm und ins Spitalviertel

Hinter dem Siebersturm führt die Spitalgasse zum ruhigen Südende der Stadt, zur Spitalbastei — der aufwendigsten Toranlage Rothenburgs — und zum südlichen Startpunkt des Rundgangs auf der Stadtmauer.

Das Plönlein bei Nacht mit Lichtspuren unter dem SiebersturmDer Siebersturm über herbstlichen Bäumen und roten Dächern in Rothenburg

Anfahrt

  • Vom Marktplatz: Geh die Obere Schmiedgasse nach Süden hinunter, vorbei am Baumeisterhaus und am Kriminalmuseum; das Plönlein liegt etwa 300 m entfernt.
  • Vom Bahnhof: etwa 15 Minuten zu Fuß über das Rödertor und den Marktplatz.
  • Von den Parkplätzen: Parke auf P1–P2 am Spitaltor oder auf P4 am Rödertor und geh zu Fuß hinein; die Altstadt ist nur für Anwohner und Hotelgäste befahrbar.

Insidertipps

  • Nur bei Sonnenaufgang und zur blauen Stunde hast du das Plönlein für dich allein — ein gutes Argument, über Nacht zu bleiben.
  • Das gelbe Haus ist ein Privathaus. Fotografiere es gern, aber bleib von den Stufen herunter.
  • Das Kopfsteinpflaster ist auf der Kobolzeller Seite uneben und steil; trag festes Schuhwerk, besonders bei Nässe oder Glätte.
  • Das Plönlein liegt auf der Route jeder geführten Stadtführung — wenn du die Hintergründe erfahren willst, schließ dich einer an.

Die besten Touren & Tickets: Plönlein

Mit diesen bestbewerteten Erlebnissen siehst du Plönlein und den Rest von Rothenburg am einfachsten:

Die roten Dächer Rothenburgs mit dem Markusturm und dem Röderbogen, vom Röderturm aus gesehen Stadtführung ab €148 pro Gruppe
🕒 1–1,5 Stunden 📍 Ab Rothenburg ob der Tauber ⭐ 4.8 (174)

Rothenburg ob der Tauber: Private Altstadtführung

Der schnellste Weg zu verstehen, was du da eigentlich siehst. Ein geprüfter Gästeführer aus Rothenburg passt die Route an deine Gruppe an — Marktplatz und Meistertrunk-Uhr, Plönlein, Burggarten, Stadtmauer — und erzählt die Geschichte der Freien Reichsstadt, die die Infotafeln nie ganz erklären.

  • Ein professioneller Guide aus der Region nur für deine Gruppe
  • Marktplatz, Plönlein, Stadtmauer und versteckte Winkel
  • Abholung vom Hotel oder vom Bahnhof möglich
Die Türme der Frauenkirche und das Neue Rathaus am Münchner Marienplatz, wo der Tagesausflug beginnt Tagesausflug ab €81
🕒 10,5 Stunden 📍 Ab München ⭐ 4.5 (2,509)

Ab München: Tagesausflug Rothenburg & Romantische Straße im Bus

Der meistgebuchte Weg, Rothenburg ohne Auto zu sehen. Ein Reisebus fährt dich ab München die Romantische Straße entlang, mit Stopps an der Harburg, am Meteoritenkrater des Nördlinger Ries und in Dinkelsbühl. Den Nachmittag verbringst du innerhalb der Rothenburger Stadtmauer, bevor es am Abend zurückgeht.

  • Unterwegs die Harburg und der Meteoritenkrater Nördlinger Ries
  • Ein Halt in der ummauerten Stadt Dinkelsbühl
  • Freie Zeit, um Rothenburg auf eigene Faust zu erkunden
Fachwerkhäuser auf dem Römerberg in Frankfurt Tagesausflug ab €108
🕒 10,5 Stunden 📍 Ab Frankfurt ⭐ 4.7 (149)

Frankfurt: Romantische Straße & Rothenburg ob der Tauber

Ein gut bewerteter Tagesausflug im Reisebus für alle, die in Frankfurt übernachten oder über den Frankfurter Flughafen an- oder abreisen. Du fährst Richtung Südosten über die Romantische Straße, hast mehrere Stunden, um Rothenburg ganz nach deinem Geschmack zu erkunden, und bist am Abend zurück in Frankfurt.

  • Bequemer Reisebus ab der Frankfurter Innenstadt
  • Malerische Fahrt durch das Taubertal auf der Romantischen Straße
  • Viel freie Zeit in Rothenburg
Touren & Tickets live

Plönlein mit einer Tour besuchen

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Gut zu wissen

Plönlein: Häufige Fragen

Was bedeutet „Plönlein“?

Es ist eine mundartliche Verkleinerungsform und bedeutet ungefähr „kleiner Platz“ oder „kleine Ebene“. Der Name beschreibt die kleine dreieckige Fläche an der Gabelung der beiden Gassen.

Kostet der Besuch des Plönleins Eintritt?

Nein. Es ist eine öffentliche Straßenecke in der Altstadt, jederzeit zugänglich. Bezahlen musst du nur, wenn du einen Turm besteigst oder ein Museum in der Nähe besuchst.

Wann ist die beste Zeit, um das Plönlein zu fotografieren?

Früh am Morgen, bevor die Busse der Tagesausflügler ankommen, gelingen die saubersten Aufnahmen im weichsten Licht. Die blaue Stunde kurz nach Sonnenuntergang ist am stimmungsvollsten. Im Dezember sind die Gassen weihnachtlich geschmückt.

Wie weit ist das Plönlein vom Marktplatz entfernt?

Etwa 300 m oder vier bis fünf Minuten zu Fuß, geradewegs die Obere Schmiedgasse hinunter.